Mitteilung zur Störung unserer Veranstaltung und Berichterstattung
Mitteilung zur Störung unserer Veranstaltung und Berichterstattung

Pressemitteilung zur gestrigen Störung unserer Veranstaltung in Heilbronn, bei der mehrere Personen verletzt und ein Großeinsatz der Polizei ausgelöst wurde.

Angriff auf die AfD beim Stammtisch in Heilbronn



Mittwoch, 4. Juli 2018

Am gestrigen Abend fanden, wie jeden Monat, unsere "Alternativen Stadtgespräche" der AfD Heilbronn statt. Neben Mitgliedern werden diese stets auch von wechselnden Interessierten besucht.


Verletzte durch fliehende "Störer"



Bei der gestrigen Veranstaltung verübte eine Gruppe von (vermutlich linken) "Aktivisten" einen Angriff auf die Veranstaltung. Zum Zeitpunkt der "Störung" war die Versammlung der AfD nicht komplett, da der Vortrag noch nicht begonnen hatte.

Beim Angriff wurden Konfetti-Kanonen genutzt, die teils direkt hinter den Köpfen von Veranstaltungsteilnehmern gezündet wurden. Durch diese heftige Geräuschentwicklung kam es bei diversen Teilnehmern zu einem sogenannten Knalltrauma (Schädigung des Innenohres), welches wiederum zu Gleichgewichtsstörungen, Tinnitus und Hörverlust führen kann. Die Knalltraumata waren, nach aktuellem Informationsstand, bei den meisten Betroffenen ohne Folgen. Allerdings nicht bei allen. Eine Person kippte durch die Störung des Gleichgewichts um. Eine weitere Person hat noch immer Probleme mit den Ohren und lässt sich nun ärztlich behandeln.

Problematisch war auch die Flucht der "Aktivisten". Einem Versammlungsteilnehmer gelang es kurzfristig, eine der fliehenden Täterinnen festzuhalten. Da andere Täter mit Gewalt zu Hilfe kamen, kam es zu einer Auseinandersetzung, bei der Teilnehmer zusätzlich verletzt wurde. Ein anderer Teilnehmer wurde, weil er Fotos machte bzw. gemacht hatte, von einem "Aktivisten" mit ins Gesicht geschlagen und dadurch am Auge verletzt. Zwei Teilnehmer wurden, auf Anraten der Sanitäter, ins Krankenhaus zur Versorgung gebracht.

Die Personen wurden also selbstverständlich nicht durch Konfetti geschädigt, wie sich manche versuchen in sozialen Netzwerken darüber lustig zu machen. Es ist geradezu menschenverachtend, wie man sich noch über Geschädigte lustig macht.

Verletzter beim Angriff auf den AfD-Stammtisch in Heilbronn



Einsatz der Polizei



Die AfD hatte die Polizei verständigt, um Anzeige zu erstatten. Offenbar war zu diesem Zeitpunkt aber bereits ein Einsatz angelaufen, da Gerüchte in Facebook über Schussgeräusche/Schüsse verbreitet wurden. Nicht nur das Restaurant hatte weitere Gäste, sondern auch der Wartberg war gut besucht. Wir gehen daher davon aus, dass durch andere Personen bereits Informationen in Umlauf gebracht worden waren.


Wie schon in Facebook nach der Tat Externer Link beschrieben, liegt das Problem nicht bei einem Protest mit Papierschnipseln, sondern darin, dass bei der rücksichtslosen Aktion (insbesondere der Flucht) Menschen verletzt wurden. Auch hätte durch die unklare Situation eine Panik ausgelöst werden können, schließlich meldeten ja offenbar unbeteiligte Dritte außerhalb "Schüsse" bei der Polizei.


Die Polizei vernahm knapp zwei Stunden lang Zeugen. Neben den Teilnehmern der Veranstaltung auch weitere Gäste des Restaurants und Besucher des Wartbergs, dessen Zufahrt gesperrt wurde. Ein Polizeihubschrauber half erfolglos bei der Suche nach den Tätern.

Angriff auf die AfD beim Stammtisch in Heilbronn


Zuerst zweifelhafte Berichterstattung



Wir haben den Eindruck, dass diverse Medien versuchten die Tat herunterzuspielen. So stand beispielsweise bei der STIMME zuerst falsch, dass nicht mehr als ein Verletzter von der Polizei bestätigt werden konnte, obwohl zu dem Zeitpunkt bereits die Pressemitteilung der Polizei und Staatsanwaltschaft beschrieb, dass zwei Verletzte ins Krankenhaus kamen. Später wurde das korrigiert - allerdings ohne Hinweis, dass dort zuerst etwas anderes stand.

Auch wird nur wegen ein paar Papierschnipseln wohl kaum eine große Spurensicherung gemacht, so umfangreiche Zeugenvernehmung durchgeführt, Straßen gesperrt und ein Hubschrauber genutzt. Wir können daher nicht verstehen, wieso solche Taten verharmlost und heruntergespielt werden.

UPDATE: Inzwischen schreiben diverse Medien, dass der Polizei zuerst ein "Anschlag mit Schusswaffen" (SWR) gemeldet worden wäre. Wenn die Polizei von einem Anschlag mit Schusswaffen ausgegangen wäre (und damit auch flüchtige Täter mit Schusswaffen), dann wäre wohl eher das SEK angerückt... Logisch ist diese Berichterstattung also nicht.


Linksextremismus wird politisch hofiert



Alleine das Land Baden-Württemberg hat zwischen 2010 und 2017 über 135 Millionen Euro Steuermittel für den "Kampf gegen Rechts" verwendet, aber keinen Cent für den Kampf gegen Linksextremismus.

Die Bundesregierung hat alleine 2017 weitere 116,5 Millionen Euro für den "Kampf gegen rechts" verwendet, während für den Kampf gegen Linksextremismus nur 1,5 Millionen Euro übrig waren.

Zudem werden von den Mitteln "gegen rechts" Projekte gefördert, die selbst linksextremistisch sind. So hatten SPD und CDU 2014 die "Extremismusklausel" abgeschafft, die Empfänger von Geldern zum Bekenntnis zur freiheitlich demokratischen Grundordnung verpflichtete. Auch Linke und Grüne waren für diese Abschaffung.

Die AfD positioniert sich gegen jede Art von Extremismus und selbstverständlich werden wir auch in Zukunft unsere Veranstaltungen unverändert durchführen.

Angriff auf die AfD beim Stammtisch in Heilbronn




Ausgaben der Landesregierung für Extremismus: Landtagsdrucksache 16/3801



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Ansprechpartner

Dr. Rainer Podeswa

Sprecher des KV Heilbronn
E-Mail Rainer.Podeswa@afd-bw.de

Dr. Rainer Podeswa




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