Regierung „schönt“ Jobbilanz für Flüchtlinge
Regierung „schönt“ Jobbilanz für Flüchtlinge

Die Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, Frau Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU), arbeitet mit falschen Zahlen. Auch die anderen Minister der grün-schwarzen Regierung schönen lieber die Statistik.

Regierung „schönt“ Jobbilanz für Flüchtlinge



Mittwoch, 24. Oktober 2018

Wie viele Flüchtlinge haben bereits einen Job? Dieses Thema wird besonders gerne von den Altparteien aufgegriffen, um ihre katastrophale Flüchtlingspolitik zu rechtfertigen. Indirekt bestätigen sie damit natürlich, dass es nicht um humanitäre Hilfe geht, sondern um Lohndumping.  Denn Asyl wäre ein Recht auf Zeit.


Von 28.000 angeblich Geflüchteten waren 9.664 schon vor der Krise da!



Nun hat aber auch noch die Wirtschaftsministerin von Baden-Württemberg, Frau Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) mit völlig überhöhten Zahlen zu sozialversicherungspflichtig beschäftigten Flüchtlingen gearbeitet. So verbreitete sie die Behauptung, dass im Dezember 2017 bereits „rund 28 000 Geflüchtete in Baden-Württemberg“ sozialversicherungspflichtig beschäftigt wären.  „Im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht das einem Plus von fast 60 Prozent“, frohlockte die CDU-Ministerin.

Der Leiter der baden-württembergischen Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit (BA), Christian Rauch, räumte nun allerdings (mit 10 Monaten Verspätung) ein, dass es "Unschärfen" gebe. Es würde sich bei der Zahl eben nicht nur um Flüchtlinge handeln. Mindestens 9.664 der Personen waren schon vor Beginn der Flüchtlingswelle Ende 2014 hier und in Beschäftigung. [1]


Nur 9% in Vollbeschäftigung!



Das Institut für Mittelstandsforschung (IfM) der Universität Mannheim kommt bei einer Untersuchung sogar zum Ergebnis: "Nur knapp neun Prozent der Befragten gehen demnach einer Vollzeitarbeit nach, wovon wiederum knapp 30 Prozent einen unbefristeten Arbeitsvertrag haben."

Natürlich verkündet der Sozial- und Integrationsminister Manfred Lucha (Grüne) aber lieber, dass bei Einbezug von Teilzeitjobs, Praktika, Ein-Euro-Jobs und den bekannt-beliebten "Weiterqualifizierungen" rund 26% der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt "integriert" wurden. "Integriert" ist man für Politiker der Grünen also offenbar, wenn man einen 1-Euro-Job hat.

Natürlich haben diese Menschen folglich nur dank massiven Zuschüssen des Steuerzahlers an deren Arbeitgeber ihre Anstellung. Aber damit sind wir wieder beim ursprünglichen Thema: Einwanderung zum Zwecke des Lohndumpings. [2]



[1] https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.fluechtlinge-in-arbeit-verlaessliche-zahlen-gibt-es-nicht.0c6b818d-8943-4989-987d-25a7a92b6b51.html
https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.jobbilanz-fuer-fluechtlinge-fluechtlinge-ministerin-schoent-erfolge-auf-dem-arbeitsmarkt.b8d3b2c7-ca58-4279-a00d-7c9d9bae3d45.html

[2] https://www.tagesspiegel.de/politik/streit-um-mindestlohn-fuer-fluechtlinge-integration-per-lohndumping-eine-billige-idee/12967830.html
http://www.bpb.de/apuz/172374/tendenzen-der-innereuropaeischen-migration?p=all



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